Schulprävention

Jugendliche und junge Erwachsene zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Handeln bezüglich ihrer Sexualität und den damit verbundenen Risiken wie z.B. HIV/STI zu befähigen, ist ein wichtiges Anliegen der Aufklärungsarbeit der AIDS-Hilfe Potsdam. Sexuelle Gesundheitsförderung beinhaltet die Verhinderung von Neuinfektionen mit HIV /STI durch Aufklärung über Risiken sowie Schutzmöglichkeiten.

„Erwachsen werden! Aber wie?“ - sexualpädagogische Arbeit mit 6. Klassen

Die Pubertät verursacht für Kinder und Erwachsene eine ganz besondere Zeit. Neue, unbekannte Gefühle, Freude, Neugier, Ängste und Unsicherheiten sind ständige Wegbegleiter. Mit unserem Angebot wollen wir dazu beitragen, dass junge Menschen befähigt werden, sexuelle Empfindungen und Bedürfnisse wahrzunehmen, mit ihnen offen umzugehen, sich zu verständigen und aktiv Barrieren abzubauen. Um die Veranstaltung effektiv vorzubereiten und Nachhaltigkeit auf das sexuelle Selbstbewusstsein der Kinder zu bewirken, arbeiten wir eng mit dem pädagogischen Personal zusammen. Nach einem Baukastenprinzip können verschieden Themenkomplexe in das Projekt einbezogen werden.

Themenkomplexe:

  • Pubertät und Sexualität
  • Verliebt sein,
  • Liebe und Umgang mit dem anderen Geschlecht
  • sexuelle Neigungen
  • sexueller Missbrauch
  • Verhütungsmittel
  • Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen
  • Lebenspläne
  • Ehe und Familie
  • Geschlechterrollen

„Love Talks“ – sexualpädagogische Arbeit ab / mit 7. Klassen

Sexualität ist eine zentrale und identitätsstiftende Materie, die junge Menschen schon früh begleitet und viele Fragen aufwirft. Liebe, sexuelle Gesundheit und Safer Sex sind die zentralen Themen der Veranstaltungen in der Schularbeit,  aber auch im Jugendfreizeitbereich.

Themenkomplexe:

  • HIV/Aids und anderes STI
  • Partnerschaft, Freundschaft und Liebe
  • Schwangerschaft und Schwangerschaftsverhütung
  • Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen

Rahmenbedingungen

Die Freiwilligkeit der Teilnehmer_innen und das Interesse am Thema sind wichtige Voraussetzungen für die Durchführung der Präventionsangebote.

Die Gesprächsrungen finden ohne Anwesenheit vom Lehrpersonal statt.

Die benötigte Zeit beträgt mindestens 90 Minuten.

Längere Veranstaltungen sind selbstverständlich möglich.

Es wird geschlechtsgetrennt gearbeitet (in zwei Räumen, bis zur 9. Klasse) bzw. mit einer maximalen Gruppengröße von 15 Schüler_innen pro Mitarbeiter_in der AIDS-Hilfe Potsdam.