Erwachsenenbildung

Erwachsenenqualifikation
© pixabay

Haltung der AIDS-Hilfe Potsdam

Die AIDS-Hilfe Potsdam setzt sich dafür ein, dass Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Geschlecht, ihrer sozialer Herkunft, ihrem Serostatus, ihrer Behinderung und anderer sozialer Merkmale, gleichberechtigt leben sowie die gleichen Chancen auf Gesundheit haben und verwirklichen können. 

In der Präventionsarbeit wird die Selbstbestimmung und das Verantwortungsbewusstsein gestärkt, ein wertfreier Umgang mit den verschiedenen Lebensmodellen und Lebensweisen gefördert und Diskriminierung, Stigmatisierung und Benachteiligung in jedweder Form verurteilt.

Prävention und Fortbildung für verschiedene Berufsgruppen und Interessierte

Die AIDS-Hilfe Potsdam e.V. ist als anerkannte Fachstelle zu Fragen rund um HIV/Aids und andere STI für Aufklärungs- und Präventionsarbeit auch in der Erwachsenenbildung tätig. Dabei spielt die Annahme eine große Rolle, dass Präventionsarbeit so unterschiedlich sein sollte wie die Menschen, die sie erreichen soll. Deshalb sind die Veranstaltungen auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt.

Die Fortbildungen richten sich an interessierte Multiplikator_innen und Berufsgruppen, z.B.

  • Ehrenamtliche
  • pädagogische Berufsgruppen
  • medizinische Berufsgruppen
  • soziale Berufsgruppen
  • Peers

Wenden Sie sich sehr gerne mit Ihren Kooperationsvorschlägen an die AIDS-Hilfe Potsdam. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein spezifisches Konzept.

Die Ziele und Grundsätze unserer Aufklärungs-/Präventionsarbeit sind:

  • entstigmatisieren
  • zielgruppenspezifisch
  • altersspezifisch
  • freiwillig
  • authentisch und stellt den Menschen in den Mittelpunkt
  • auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand

Unsere Angebote für:

1. Lehrer_innen, Erzieher_innen und Pädagog_innen, andere Multiplikator_innen

Im Bereich HIV/Aids hat sich in den letzten Jahren viel getan, ohne dass die aktuellen Erkenntnisse in der Allgemeinbevölkerung bekannt geworden sind. Mit unseren Schulungsangeboten möchten wir den aktuellen Wissenstand vermitteln, unser sexualpädagogisches Konzept vorstellen, zur Verhinderung von Diskriminierung und Stigmatisierung beitragen und Wissen vermitteln, um einen angemessenen und diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen zu vermitteln und aufzuzeigen.

2. Auszubildende/Fachkräfte in medizinischen, pflegerischen und sozialen Berufen

In den medizinischen und pflegerischen Bereichen treffen medizinische Fachkräfte im Arbeitsalltag auf HIV-positive Menschen. Unwissenheit, Vorurteile und Moralvorstellungen führen dazu, dass Berührungsängste entstehen und folglich Diskriminierung stattfindet. Daher werden Kenntnisse vermittelt, um Sicherheit im Umgang mit HIV-positiven Klient_innen zu geben. Ob in der Ausbildung, bei Fachkräfteschulungen oder Workshops, wir beantworten Ihre Fragen.

Themenkomplexe und Veranstaltungsablauf:

„AIDS ist auch nicht mehr, was es mal war.“

  • Epidemiologie
  • Aktuelle Präventionsstrategien: PrEP, Kondomanwendung, ART, N=N
  • Vermehrungszyklus des HIV
  • Krankheitsverlauf
  • medikamentöse Therapie - ART
  • Infektiöse Körperflüssigkeiten
  • Übertragungsbedingungen
  • Übertragung von HIV/Infektionsrisiko
  • HIV-Antikörpertest
  • Safer Sex

„HIV-(k)ein Risiko ?“

  • Abfragen Interessen
  • ​​​​​Grundlagen HIV/HCV
  • Übertragungswege HIV/HCV
  • PostExpositionsProphylaxe (PEP)
  • Psychosoziale Aspekte der HIV/HCV-Infektion
  • Gefahrensituationen während der Arbeit

„Patienten mit HIV – kein Grund zur Panik“

  • Gefahrensituationen während der Arbeit
  • Übertragungswege HIV
  • PostExpositionsProphylaxe (PEP)
  • Diskriminierung in der Pflege von HIV-infizierten Menschen
  • Queere Lebenswelten in der ambulanten Pflege
  • Aktuelles/offene Fragen/Abschluss
  • Grundlagen HIV

 

Sabine Frank

Beratung
Betreuung
Sexuelle Bildung

Sozialarbeiterin (Diplom)

Koordianatorin der Initiative Brandenburg- Gemeinsam gegen AIDS