Schulung für Mitarbeiter_innen in Übergangswohnheimen in Brandenburg

Wie können wir neue Infektionen bei Flüchtlingen in Deutschland vermeiden? Wie können wir die passende Behandlung HIV positiven Flüchtlingen in Brandenburg anbieten? Gibt es überhaupt Ansteckungsgefahr für andere Bewohner_innen oder Mitarbeoter_innen einer Flüchtlingsunterkunft? Was ändert eine HIV Infektion im alltäglichen Leben? Wie sprechen wir Flüchtlinge auf die sexuelle Gesundheit an? Spielt eine HIV-Infektion eine Rolle im Asylverfahren? Und wie ist es mit HIV-bezogenen Diskriminierungen in der Unterkunft?

Um diese Frage beantworten zu können, laden wir Sie rechtherzlich zu dem unten beschriebenen Seminar. Bitte nutzen Sie das beigefügte Formular, um Sie an dem Seminar anzumelden.

Achtung! Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 15 beschränkt

Inhalt:

  • Aktueller Wissenstand: AIDS ist nicht mehr, was es mal war / Stand der Epidemie in Brandenburg.
  • Beratung, Test und Therapie: Wie? Wo? Warum?
  • HIV und Recht: Zugang zur gesundheitliche Versorgung, HIV als Abschiebshindernis, Therapie-Kosten, HIV Übertragung und Kriminalrecht
  • HIV und Arbeit: Umgang mit ärztlicher und nicht-ärztlicher Schweigepflicht, berufliche Exposition zum Virus und Notfall-Maßnahmen, Schutz vor HIV (Mitarbeiter_innen, Bewohner_innen)
  • HIV als Tabu: Bedeutung der Gesundheit in verschiedenen Kulturen, über sexuelle Gesundheit mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sprechen, Einbindung der Community in die Präventionsarbeit, Informationsmaterial in Fremdsprachen.

Hier finden Sie das Anmeldeformular für die nächste Schulungen:

Potsdam, am 12.11.2015

Luckenwalde, am 30.11.2015