Informationen zur Meldepflicht

Meldepflicht

Für die meisten Infektionen sieht das seit 2001 gültige Infektionsschutzgesetz eine anonyme (nichtnamentliche) Meldepflicht vor, Ausnahmen bilden z.B. die verschiedenen Formen von Virushepatitis, die namentlich gemeldet werden. Die Meldung erfolgt vom Arzt/der Ärztin bzw. dem Labor, das die Diagnose gestellt hat, an das örtliche Gesundheitsamt. Von dort werden die Angaben anonymisiert an das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin weitergeleitet, um eine epidemiologische Auswertung (Übersicht über die Häufigkeit) zu ermöglichen. Örtliche Gesundheitsämter sollen Betroffenen vor allem Beratung und Information (eventuell auch aufsuchend) anbieten; sie müssen personenbezogene Daten nach drei Jahren löschen. Alle Angaben zur Person unterliegen den Bestimmungen des Datenschutzes.

Hier finden Sie mehr Informationen: Webseite des Robert-Koch-Institut