Programm des Tages

Programm Lustgarten im freiLand – Lust statt Frust 28.06.2014
Uhrzeit Seminarraum 1 Seminarraum 2
09:00 – 10:00 Ehrenamt in der schwulen Community Die Familie von heute (noch zu bestätigen)
10:00 – 11:00 Ehrenamt in der schwulen Community (Selbst-)Stigmatisierung bei schwulen Männern und mögliche Folgen
11:00 – 12:00 Älter werden Eigene Stärke und Empowerment in der LSBT* Community
12:00 – 13:00 Älter werden Eigene Stärke und Empowerment in der LSBT* Community
13:00 – 14:00 Mittagspause Mittagspause
14:00 – 15:00 Rosenmarkt Rosenmarkt
15:00 – 16:00 Sex, Drogen und Verantwortung Are you gay? ты голубой? Bist du schwul? Vielfalt und Inklusion von innen
16:00 – 17:00 Sex, Drogen und Verantwortung Are you gay? ты голубой? Bist du schwul? Vielfalt und Inklusion von innen
17:00 – 18:00 Erweiterten Ansatz in der HIV/STI-praevention bei Schwulen und anderen MSM Ich bin, wie ich bin und das ist auch gut so! – sich in seiner Identität wohlzufühlen
18:00 – 19:00 An der Grenze der Lust: extreme Praktiken und Risiken Ich bin, wie ich bin und das ist auch gut so! – sich in seiner Identität wohlzufühlen
19:00 – 20:00 Sport = Mord? Wie Sport auch Dein Leben ändern kann* Safer Sex Workshop für jedermann*
20:00 – 21:00 Sport = Mord? Wie Sport auch Dein Leben ändern kann* Safer Sex Workshop für jedermann*
 * Bitte Sportkleidungen, Wasser und Handtuch mitbringen
Rosenmarkt: Offizielle Eröffnung um 13:00 Uhr von einer/einem Vertreter/in des Ministeriums für Umwelst, Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Rosenmarkt ist von 11:00 bis 18:00 Uhr zu besuchen.
Ab 22:00, im Café vom freiLand wird Dury de Bagh ein kleines Konzert geben: https://www.youtube.com/watch?v=qpv2nG2NBfY

Beschreibung der Workshops und Vorträge am 28.06.2014

Seminarraum 1 09:00 – 11:00 – Ehrenamt in der schwulen Community –  Ich weiß was ich tu (Deutsche AIDS-Hilfe)– René

Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 hat jeder dritte Deutsche ein Ehrenamt. Von diesem Engagement profitieren auch die Aidshilfen: Viele Angebote wären ohne diese Unterstützung gar nicht möglich. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand regelmäßig zur Verfügung steht oder nur einmal im Monat. Egal ob positiv, negativ oder ungetestet: Jede Hilfe wird gebraucht. Durch ein spannenden Erfahrungsaustausch, Übungen der Gruppendynamik und konkrete Vorstellung des ehrenamtlichen Engagements in Potsdam, werden die Teilnehmer viel erfahren und miterleben.

Seminarraum 2 10:00-11:00 – Selbst-Stigmatisierung bei schwulen Männern und mögliche Folgen – Stephan Jäkel

Stephan Jäkel, systemischer Therapeut bei der Schwulenberatung Berlin wird uns erklären, unter welche psychiche Störungen können schwule Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) leiden. Welche Auswirkungen können (Mehrfach)Stigmatisierungen bei den Menschen haben? Warum wird man zu einer riskanten Situation führen? Was können wir gegen Depression oder niedriges Selbstwertgefühl machen?

Seminarraum 1 11:00 – 13:00 – Älter werden als schwuler Mann – Ich weiß was ich tu (Deutsche AIDS-Hilfe) – Thilo und Wolfgang

Die Deutschen werden immer älter, und das betrifft in besondere Weise schwule Männer, die im Alter meist ohne Familie dastehen – und ohne Kinder, die sich um sie kümmern. Aber älter werden ist keine Synonyme von Langeweile! Ältere schwule Männer sind immer mehr aktiv in der Szene, machen vieles im Rahmen von Vereinen oder Selbsthilfe Gruppen. Und die Solidarität ist ihre größte Stärke!

Seminarraum 2 11:00 – 13:00 – Eigene Stärke und Empowerment in der LSBTI* Community – Lars Bergmann, Christian Müller

die Community holt ihre Stärke Individuen heraus. Sich als Gesellschaft zu verstehen und gemeinsam agieren, um konkrete Ziele (mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Respekt) zu erreichen, es ist der Kern der LSBTI* Community. Jede_r bringt durch seine/ihre Aktion was. Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Wie kann man sich verteidigen?

Seminarraum 1 – 15:00 – 17:00 – Sex, Drogen und Verantwortung – Ich weiß was ich tu (Deutsche AIDS-Hilfe) – Thomas und Florian

Drogenkonsum ist nie ohne Risiko. Unter anderem besteht die Gefahr, abhängig zu werden. Wir wollen niemanden dazu animieren, Drogen zu nehmen. Wenn du dich aber dazu entschieden hast, findest du hier Informationen, wie du gesundheitliche Risiken reduzieren kannst und was im Notfall zu tun ist. Egal, was du nimmst – mach dir vorher klar, was dich erwartet. Und überleg dir, wie du auch im Rausch auf Safer Sex achten kannst.

Seminarraum 2 –  15:00 – 17:00 – Are you gay? ты голубой? Bist du schwul? Vielfalt und Inklusion von innen – So-Rim Jung

„Ich bin nicht rassistisch, aber…“, „ich hab nichts gegen Bisexuelle, aber…“ : Wer hat nicht schon mal etwas Ähnliches gesagt oder gehört? In einem erlebnisorientierten Workshop nähern wir uns dem Thema Vielfalt und Inklusion von innen. Diplom-Psychologin So-Rim Jung (Projekt MILES, LSVD Berlin-Brandenburg e.V.) erarbeitet mit uns überraschende Aspekte von Rassismus und Homophobie/Biphobie/Trans*phobie. Ohne Schuldzuweisungen und in offener Atmosphäre werden wir uns mit unseren eigenen Standpunkten und Handlungen auseinandersetzen und nehmen unbewusste Motivationen unter die Lupe. *offen für Menschen aller Herkünfte und sexuller Identitäten *wegen möglicher diskriminierender Äußerungen leider kein safer space für Menschen mit Rassismuserfahrung oder Diskriminierungserfahrung auf Grund der sexuelle Identität.

Seminarraum 1 – 17:00 – 18:00 – Erweiterter Ansatz in der HIV/STI- Prävention bei Schwulen und anderen MSM – Dr. Dirk Sander

Dr. Dirk Sander von der Deutschen AidsHilfe (DAH) zunächst einen Einblick in die konzeptionellen Grundlagen seiner Arbeit geben und an Praxisbeispielen erläutern. Der Referent für Schwule und andere MSM der DAH wird auch den Prinzip von strukturellen Prävention erklären, und warum das Wohlbefinden genauso wichtig wie die körperliche Gesundheit ist. Nach dem kurzen Vortrag werden Fragen von dem Publikum gestellt.

Seminarraum 2 – 17:00 – 19:00 – Ich bin wie ich bin, und das ist auch gut so – VicG Stahl

Durch Gruppenübungen, Diskussion und andere Methoden wird es in diesem hohen interaktiven Workshop den Mitmachenden veranschaulicht, wie eng die sexuelle Identität und die Sexualität miteinander verknüpft sind. Die Fragen der Identität und das große Thema des Genders werden im Mittelpunkt dieses Seminars stehen.

Seminarraum 1 – 18:00 – 19:00 – An der Grenze der Lust: Safer Sex und extreme Praktiken- Ann Antidote

Obwohl viele Information über Safer Sex zur Verfügung stehen (Internet, AIDS-Hilfen, Verbände, Ärzte, …), ist bei sexuellen Praktiken wie BDSM besondere Aufmerksamkeit notwendig.
In diesem Workshop werden wir aus der BDSM Sicht über SafeR Sex sprechen. Ist SafeR Sex für BDSM eine Herausforderung? Ist es eine Einschränkung der möglichen sexuellen Praktiken? Was heißt denn „sicher“ in Dominationsspielen, zum Beispiel? Und was ist zu tun, wenn es blutet? Mit diesem Seminar wollen wir eine intensive Diskussion führen, mit dem Ziel, unseren persönlichen Weg zu finden. Safer Sex kann und sollte in jeder Situation zum Genuss führen.

Seminarraum 1 – 19:00 – 21:00 – Sport kann auch etwas Gutes für Dich tun! – Erik Kenntgens (Belrin Bruisers e.V.)

Die Berlin Bruisers sind das erste schwule und hetero-friendly Rugby Team in Deutschland. Wer wäre noch geeigneter um einen Workshop über Sport, Teamgeist und körperliche Wahrnehmung anzubieten?

Seminarraum 2 – 19:00 – 21:00 – Safer Sex Workshop für jedermann * / Klosterschule – Schwester Suzette, Orden der Schwester der Perpetuellen Indulgenz

Ist Schlucken beim Oralsex ansteckend? Müssen Kondome sein? Was bringen Lecktücher? Gibt es trans*spezifische Materialien zu Safer Sex? Wo kann ich mich testen lassen? Und was bringt mir ein anonymer Test überhaupt? Die sind ein paar von den Fragen, die die gute Schwester Suzette, Nonne des Safer Sex, für Euch beantworten wird.

 

 

Schreibe einen Kommentar