HIV im Dialog 6. / 7.10.2017 in Berlin: wir sind dabei!

Es ist mittlerweile einen regelmäßigen Termin geworden, wohin wir immer gerne gehen.

Obwohl die Veranstaltung in Berlin stattfindet, werden viele landübergreifende Themen besprochen. Und was beim nachbar geschiet geht uns alle an!
Brandenburg und seine HIV Prävention sind von der Arbeit und der Situation in Berlin auch betroffen. Deswegen werden viele Brandenburger_innen, wie jedes Jahr, beim nächsten HIV im Dialog sein.

HIV verhindern – Aids beenden – Stigma entsorgen
Berlin ist Fast-Track City. Im Jahr 2016 erklärte der Regierende Bürgermeister Michael Müller den Beitritt zur gleichnamigen Initiative von UNAIDS. Die beteiligten Städte haben zugesagt, besonders intensive Maßnahmen gegen HIV und Aids zu ergreifen.
Ziel: Die Aids-Epidemie international bis 2030 beenden.
Bis 2020 soll ein Etappenziel erreicht sein: 90% der Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion, 90%
erhalten eine Therapie, bei 90% davon ist HIV nicht mehr nachweisbar. Diese Ziele sind auch in Berlin noch nicht erreicht. Zugleich ist Berlin die Stadt mit den meisten HIV-Neuinfektion in Deutschland (430 pro Jahr, also mehr als eine pro Tag.) Berlin hat also mit den größten Herausforderungen zu tun, zugleich aber beste Voraussetzungen, um mit gutem Beispiel voranzugehen und in kurzer Zeit
noch viel mehr zu erreichen. Denn wir verfügen über ein leistungsfähiges Gesundheitssystem und hoch kompetente Angebote in der Prävention sowie Beratung und Unterstützung von Menschen mit HIV.

Die HIV-Community steht in den Startlöchern. Bei HIV IM DIALOG loten Fachleute aus Medizin, Selbsthilfe und Prävention gemeinsam aus, wie Berlin das große Ziel – sehr viel weniger HIV-Infektionen, keine Aids-Erkrankungen mehr – noch wirkungsvoller in
Angriff nehmen kann.

Wie können wir die Prophylaxe PrEP verfügbar machen? Wie dafür sorgen, dass noch mehr Menschen frühzeitig von ihrer Infektion erfahren und HIV-Medikamente erhalten? Wie Versorgungsmodelle für Menschen ohne Aufenthaltspapiere oder Krankenversicherung schaffen? Wie der Diskriminierung von Menschen mit HIV und besonders stark betroffenen Gruppen noch stärker entgegenwirken? Um diese und viele weitere Fragen zu sozialen, medizinischen und politischen Themen geht es bei HIV IM DIALOG. Der Senat ist eingeladen, mit der HIV-Community gemeinsam einen kraftvollen Auftakt zu gestalten, damit Berlin hält, was eine Fast-Track City verspricht. Diskutieren Sie mit!

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter www.hiv-im-dialog.de

Einen Übersicht des Programmes finden Sie hier.

 

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