Homophobie und Ausgrenzung im Sport: die Berlin Bruisers in Potsdam

26. Februar 201418:30bis20:30

Die AIDS-Hilfe Potsdam e.V. (AHP) und die Berlin Bruisers e.V. laden Sie zu einer spannenden Diskussion über das Thema „Ausgrenzung und Homophobie beim Sport“ am 26.02.14, um 18:30 in die AHP ein.

Copyright Slawomir Urban - URBANKAMERA

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Diskriminierung, Mobbing und Ausgrenzung ist leider immer noch ein sehr aktuelles Thema. Homo-, bi- und transsexuelle Männer müssen täglich dagegen ankämpfen. HIV-positiven Menschen bleiben auch sehr oft „ins Aus gekickt“. Viele Vorurteile vergiften die Welt dieser Menschen, auch auf dem Sportfeld.
Sport zu treiben soll Spaß bringen. Es fördert die Gesundheit, bringt Menschen zusammen, die gemeinsam Ziele erreichen können. Es ist die perfekte Metapher der Solidarität. Warum muss man immer noch mit Hass und Intoleranz in vielen Sportarten rechnen? Welche Konsequenzen hat so ein Benehmen auf den Menschen und ihre ganze Gesundheit? Wie sieht es in der Zukunft aus? Was gibt es für Möglichkeiten?

Christo Mitov (Sprecher der Berlin Bruisers) und Guillaume Carpentier (Berater bei der AHP und Mitglied des Rugby-Vereines) werden am 26.02.2014 mit einem zahlreichen Publikum das Sport, Ausgrenzung und die Gesundheit thematisieren und diskutieren. Zwei Vorträge sind vorgesehen und im Anschluss wird das Publikum zum Gespräch eingeladen.

Die Bruisers Abenteuer hat 2012 mit einem sehr kleinen Team angefangen. Heutzutage sind sie über 40 Mitglieder aus 20 verschiedenen Nationen. Sie sind alt oder jung, reich oder arm, schwul, bi oder heterosexuell, HIV positiv oder negativ haben aber eine Leidenschaft und ein gemeinsames Ziel: Diskriminierung auf und außerhalb des Spielfelds zu bekämpfen. Durch Spiele, Vorträge, Schulveranstaltungen oder große Sport-Events, zeigen sie, dass Rugby ein Sport ist, in dem es kameradschaftlich zugeht und Religion, Sexualität oder HIV-Infektion keinerlei Wichtigkeit haben. „Man kämpft einfach Schulter an Schulter“, sagt DRV-Sprecher Jens Beeskow in einem Interview zum Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 30.01.2013.

Wir freuen uns auf eine „sportliche“ Diskussionsrunde und viele Interessierte!

Anmeldungen können telefonisch (0331 / 951 30 851) oder per Email erfolgen: msm@aidshilfe-potsdam.de

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